San Miguel de Allende

Die Gassen von San Miguel de Allende

7. Januar 2010

Heute fahren wir gleich zum nächsten Weltkulturerbe (hier in Zentralmexiko gibt es eine richtige Ansammlung an Kolonialstädtchen, von denen viele Weltkulturerbe sind - Jens stöhnt schon): San Miguel de Allende und das Santuario de Atotonilco. In San Miguel selbst gibt es nicht so viel zu sehen, außer hübschen Kirchen (in hoher Konzentration) und hübsche Gassen. Somit sind wir da auch in 1,5 Stunden durch.

Nach einem leckeren Mittagessen im Markt wollen wir den Bus zum benachbarten Santuario de Atotonilco nehmen. Das raubt uns den letzten Nerv. Die Touristen-Info meinte, das der Bus stündlich fährt. Zur vollen Stunde ist aber keiner da und um halb kommt dann einer (da haben wir jetzt schon 45 Mintuen gewartet). Dann fäht der Bus los und biegt drei Mal um die Ecke und fährt wieder in die Richtung, wo er uns gerade aufgelesen hat. Dann hält er erst noch mal eine viertel Stunde und dann geht es weiter: genau an der Haltestelle vorbei, wo er uns aufgelesen hat. Jetzt ist es die volle Stunde (macht 1 Stunde 15 Minuten). Dann geht es im Sauseschritt los und wir sind nach einer weiteren halben Stunde da. Das macht 1 Stunde 45 Minuten! für 5 Kilometer!!! Ahhhhh, wir hassen Busfahren.


Santuario de Atotonilco

Das Santuario selbst ist eine indianische Kirche, deren Innenwände wunderschön mit traditionellen Malereien bemalt sind. Es ist wirklich kein Zentimeter weiße Wand übrig, inklusive der Decke. Also hat sich die Kirche wirklich gelohnt und wir sind froh, wieder hier zu sein.

 

Anschließend zockeln wir mit dem Bus zurück zum Busbahnhof und bekommen gerade noch so den letzen billigen Zweite-Klasse-Bus nach Guanajuato.

 

(Autor: Daniela)